Aktuelles vom 31. März 2016 – 21 Adar II 5776

Neue Nachrichten:

Banken:

Israel verordnet Bankern Mini-Gehälter

Israel deckelt die Gehälter von Bankmanagern per Gesetz. Diese sollen künftig maximal 584 000 Euro im Jahr verdienen. Finanzminister Mosche Kachlon will damit ein Wahlversprechen seiner sozialkonservativen Kulanu-Partei einlösen. Manager-Gehälter – allein das Wort sorgt bei vielen Menschen für hohen Blutdruck. Kommt noch das Wort „Bank“ hinzu, wird der Groll oft noch stärker. Die Gehälter von Top-Managern, die durchaus das Hundertfache eines Angestellten-Einkommens überschreiten können, sind für viele ein Ärgernis. Reguliert sind sie in den meisten Ländern aber kaum….


Nach dem Terror von Brüssel:

Wie lassen sich Jugendliche vor Extremismus schützen?

Die Anschläge von Brüssel – verübt offenbar von in Europa aufgewachsenen jungen Männern aus Einwandererfamilien – rücken das Problem einmal mehr in den Fokus: Wie kann es gelingen, Jugendliche frühzeitig vor einer Radikalisierung zu bewahren? An wen können sich Eltern, Lehrer oder Peers wenden, wenn der Verdacht besteht, dass das eigene Kind, ein Schüler oder Freund in die Salafisten-Szene abrutscht? Die Beratungsstelle Hessen von „Violence Prevention Networks“ bietet Hilfe im Umgang mit religiös begründetem Extremismus an….


Weltkirche:

„Wir wollen keine christenfreie Zone“

Der vertraulich eingefädelte Blitzbesuch in Syrien dauerte 32 Stunden. Unmittelbar danach forderte Erzbischof Ludwig Schick am Mittwoch mehr Unterstützung für die Christen in Nahost. Wie die Christen beim Wiederaufbau des Landes zur Versöhnung beitragen können, erklärt der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz im Interview….


Jugendkongress:

Selbstbewusst in schwierigen Zeiten

Kiril ist aufgebracht: »Wir sollten uns nicht verstecken, wir sollten unser Judentum weiterhin ausleben«, sagt der 21-Jährige. Erst recht nach den Anschlägen von Brüssel. Der Student aus Hannover will sich nicht einschüchtern lassen. »Der Terror ist eine Gefahr für uns, für Europa, unsere westlichen Werte. Wir müssen endlich handeln«, findet Kiril und meint damit vor allem den von allen Seiten angemahnten Datenaustausch in Europa etwa über Auslandskämpfer, die nach Syrien gegangen sind und nun als potenzielle Attentäter zurückkehren….


Nahost:

Der wahre Konflikt

Tag für Tag kann die Welt den in der Vergangenheit von so vielen so oft beschworenen »Flächenbrand«, der die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens auseinanderreißt, besichtigen – jetzt schon im sechsten Jahr. Der Alltag der Menschen dort: Tod und Terror, Vernichtung und Vertreibung. Hunderttausende sind allein in Syrien gemordet worden. Hunderttausende werden dort in den nächsten Jahren denselben Tod erleiden. Nichts anderes widerfährt den Menschen des Jemens, denen des Irak, den Bewohnern Libyens. Massaker sind dort zum Alltagsprogramm geworden. Mittels Fassbomben und – wenn es im Belieben der jeweiligen Warlords, Diktatoren oder religiösen Eminenzen steht – gerne auch mit Gas. Dasselbe Schicksal droht den Bewohnern des Libanon ebenso wie denen des jordanischen Königreichs. Beide mehr als nur sehr fragile Staaten im nahöstlichen Glaubens- und Religionskrieg. Und der hat nichts mit den ungelösten Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen Juden und Muslimen zu tun….


Israelischer Whisky:

Video über die israelische Milk & Honey Distillery

Stammlesern von Whiskyexperts ist sie keine Unbekannte: Die Milk & Honey Distillery, Israels erste produzierende Destillerie (die als Produktionsstätte mittlerweile weitaus besser ausgestattet ist als deren Website – dort findet sich zur Zeit nur der Hinweis auf eine Baustelle). Zwar wird man erst 2018 die ersten Abfüllungen aus ihr beziehen können, aber es wird schon gebrannt und abgefüllt – und die ersten Zwischenschritte können bereits verkostet werden….

Hier das Video!


Yair Lapid zu UN-Menschenrechtsrat:

„Wir sind nicht länger gewillt, zu schweigen“

Yair Lapid, Knessetmitglied und Vorsitzender der Partei „Yesh Atid“, sprach am 21. März 2016 vor dem Sitz des UN-Menschenrechtsrates (UNHRC) in Genf zu Demonstranten, die gegen die ungerechte Behandlung Israels in diesem UN-Gremium protestierten. Wir dokumentieren hier seine Rede im Wortlaut:


Immer vernetzt?:

WLan an Schulen abschalten?

Im Kanton Neuenburg ist WLAN schon seit 2010 in Kindergärten verboten. In den Schulklassen ist Kabelinternet vorgeschrieben. Seit 2015 ist WLAN in Einrichtungen für Kleinkinder in Israel und Frankreich ebenfalls per Gesetz verboten. In Schulen muss es nach Gebrauch abgestellt werden, um die Strahlenbelastung möglichst zu reduzieren. Kanada erwägt ähnliche Massnahmen. Regierungen erlassen derartige Gesetze aus gutem Grund. Man weiss heute, dass Kinder eine höhere Strahlenaufnahme haben….


Jerusalem:

Ältester Steinbruch der Levante entdeckt

Heute wächst hier ein Industriegebiet, vor 11.000 Jahre jedoch gruben hier Steinzeitmenschen nach Feuerstein: In der Nähe von Jerusalem haben Archäologen den ältesten Steinbruch der Levante entdeckt. Er wurde von Menschen einer Kultur angelegt, die sich um Übergang von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern befanden. Von ihrer Tätigkeit im urzeitlichen Steinbruch zeugen Bohrlöcher, Gräben und Abbruchkanten im Gestein….


Arabische Welt:

Twitter sperrt Hamas-Konto

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat mehrere Konten des militärischen Hamas-Flügels geschlossen. Die radikal-islamische Gruppe führt dies auf „zionistischen Druck“ zurück.  Terrorgruppen nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter, um hasserfüllte Botschaften zu verbreiten. Deshalb steht das Unternehmen in der Kritik. Nun hat Twitter einmal mehr Konten der radikal-islamischen Hamas gesperrt. Vor zwei Wochen schloss der Dienst das englische Konto des militärischen Flügels, Montagnacht folgte das arabische. Doch die Hamas hat erneut einen Ausweg gefunden, wie die Onlinezeitung „Times of Israel“ berichtet….


Gedenken:

Veranstaltungen in Mittelbau-Dora zum 71. Jahrestag der Befreiung

Vor 71 Jahren wurde das Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen von US-amerikanischen Truppen befreit. Zu den Veranstaltungen vom 8. bis 11. April in Nordhausen und Ellrich werden ehemalige Häftlinge, Angehörige und Hinterbliebene aus West- und Osteuropa und Israel, Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie zahlreiche Bürger aus der Region erwartet….


Britisches Labour-Mitglied:

Daesh(i) von Israel betrieben

Ein Mitglied der britischen Labour-Partei behauptet in Sozialen Medien, Israel stecke hinter der Terrormiliz „Islamischer Staat“. Die Partei hat weitere Mitglieder mit ähnlicher Meinung. Das britische Labour-Mitglied Bob Campbell aus Middlesbrough steht aufgrund von Verschwörungstheorien über Israel und die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (Daesh(i)) in der Kritik. In einem Facebook-Eintrag einen Tag nach den Terroranschlägen in Brüssel hat er behauptet, dass Anschläge des Daesh(i) immer nach pro-palästinensischen Schritten der jeweiligen Länder erfolgten. So sei der Anschlag in Paris im November 2015 erfolgt, nachdem Frankreich „Palästina“ anerkannt hatte. „Israel betreibt den Daesh(i)“, schlussfolgert er….


Kommentar:

Was Terrorabwehr kosten wird

Der islamistische Terrorismus ist in den europäischen Köpfen angekommen, als permanente Bedrohung. Einigkeit besteht auch darin, dass seine Bekämpfung mehr Ressourcen und Personal binden wird und dass der Ansatz breit sein und präventive wie repressive, öffentliche wie private Instrumente umfassen muss. Die naheliegende Korrelation zwischen mehr Mitteln und mehr Sicherheit, zumindest im Inland, wird gestützt durch die amerikanische Erfahrung: Seit 9/11 haben die USA über 810 Mrd. $ in die Homeland Security investiert, u. a. zugunsten des Schutzes von kritischer Infrastruktur wie Flughäfen, Bahnhöfen, Sportstadien etc. In denselben fünfzehn Jahren kamen in den USA «nur» rund achtzig Personen durch islamistisch motivierte Anschläge ums Leben, über 330 wurden verletzt. Und allein die New Yorker Polizei will in diesem Zeitraum über zwanzig Terroranschläge verhindert haben….


Palästinensische Universitäten:

„Mehr Hamas als die Hamas selbst“

Für die selbsternannten Anwälte der Palästinenser auf westlichen Hochschul-Campussen ist der palästinensische Konflikt nichts weiter als ein Mittel, um den Hass gegen Israel weiter zu schüren. In guter, altbewährter Manier wird Israel an den Pranger gestellt, während die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die Hamas die Freiheit geniessen, ihr eigenes Volk zu misshandeln. Anscheinend sollen die Palästinenser, nach Ansicht der anti-israelischen Aktivisten, keine Hoffnung auf die Wahrung von Menschenrechten unter den palästinensischen Regimes vergeuden.


Bücher:

Von Theodor Herzl bis heute

Ist Israel ein Staat wie jeder andere? Oder ist der Staat der Juden vielmehr durch die Besonderheiten der jüdischen Geschichte geprägt und dadurch zu einem einzigartigen Gebilde geworden? Dies ist der rote Faden, an dem Michael Brenner seine Geschichte Israels von den Anfängen des Zionismus bis heute erzählt. Schon im Vorwort macht er deutlich, dass beide Ansätze die Geschichte des Staates prägten, sowohl der Wunsch nach „Normalität“, also so zu sein wie alle anderen, wie auch die Idee, „anders zu sein und ein Vorbild für den Rest der Welt darzustellen“. Das Buch zeigt die Debatten über den Charakter des Staates, sowohl im Vorfeld seiner Gründung wie auch durch die Jahrzehnte seines Bestehens hinweg. Brenners These ist dabei: „Obwohl Israels Vordenker und später Israels Politiker immer wieder den Weg in die Normalität einzuschlagen versuchten und dem „besonderen“ Schicksal der jüdischen Geschichte entfliehen wollten, konnten sie sich nicht von dem Bann lösen, der die Geschichte der Juden über Jahrtausende begleitet hat.“….


Spurensuche:

Das „schwarze Loch“ der Archäologie

Gabriel Barkay, die schwarze Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen gegen die stechende Nachmittagssonne, fährt mit seinen Fingern durch kleine Haufen von Tonscherben. Trockene Erde klebt an den Scherben, die er behutsam mit seinen gegerbten, vom ständigen Tabakrauchen gelb verfärbten Fingern aus dem Siebtisch klaubt und abklopft, bevor er die Scherben in eine hölzerne Box legt. Römische, vielleicht byzantinische Periode, vermutet er. „Davon haben wir bereits unzählige ausgeklaubt“, sagt Barkay. Er schickt sie dennoch ins Labor. Jedes dieser Fundstücke ist eine einmalige, vielleicht nie mehr wiederkehrende Gelegenheit, etwas Neues über den wahrscheinlich heiligsten wie umstrittensten Ort der Welt zu erfahren: den Tempelberg von Jerusalem….


DDR:

Der »König der Juden«

An  Weihnachten 1959 beschmieren zwei 25-Jährige die Kölner Synagoge mit Hakenkreuzen. In den folgenden Wochen gibt es Hunderte Nachahmungstaten. Sie gehen als »antisemitische Schmierwelle« in die Geschichte ein. Die junge Bundesrepublik ist in den Grundfesten erschüttert und steht international am Pranger. Der Ostblock nutzt die Gelegenheit zur Propaganda, vor allem die DDR. In einem Memorandum, das auch jüdische Schriftsteller wie Arnold Zweig und Stefan Heym unterzeichnen, wird die Bundesrepublik aufgefordert, mehr gegen den Antisemitismus im Land zu unternehmen. Ein eindrückliches Beispiel, wie Moral und Wahrheit in Diktaturen pervertiert werden. Denn erst knapp ein Jahrzehnt zuvor gab es auch im Ostblock eine antisemitische Welle. Nur war diese staatlich angeordnet und gelenkt, und sie kostete Menschenleben….


Putin lockt Daesh(i) in die Falle:

Rückzug aus Syrien war eine Kriegslist

Viele Beobachter waren erstaunt über den plötzlichen Rückzug der Russen aus Syrien, den Präsident Wladimir Putin vor einigen Wochen ohne jegliche Vorzeichen verkündete. Je nach Position wurde gerätselt, ob Russland nun die Terror-Milizen IS und al-Nusra besiegt habe – oder vor ihnen kapituliert. Die Russen hatten bis unmittelbar vor Bekanntgabe des Rückzugs stets betont, der Kampf werde lange dauern. Tatsächlich war schon der Wortlaut ziemlich aussagekräftig: Putin hatte gesagt, er werde einen Teil der Truppen zurückziehen, aber weiter gegen die Terroristen kämpfen. Ein wichtiges militärisches Ziel war mit den Luftschlägen zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht: Die russischen Marine- und Luftwaffenstützpunkte in der Region Latakia waren gesichert. Die Russen hatten nach dem Abschuss eines Militär-Jets durch die Türkei auch Interkontinental-Raketen stationiert. Mit diesen Raketen wollten die Russen vor allem ein klares Signal in Richtung Türkei setzen. Diese Raketen vom Tys SS-20 Iskander sind immer noch in Syrien stationiert, wie die russische Militärwebsite military-informant.com am 27. März berichtet….


Zeitgeschichte – Österreich:

„Hannas schlafende Hunde“: Und ewig hassen die Gestrigen

Sie wächst als katholisches Mädchen in der Welser Vorstadt auf, wo sich der Hauswart noch in den späten Sechzigern gern „Blockwart“ nennen lässt und die Nachbarn missgünstig raunen, „Ihr seid gerade noch davongekommen“: Hanna, die neunjährige Heldin von „Hannas schlafende Hunde“, beruht auf den Kindheitserinnerungen der oberösterreichischen Autorin Elisabeth Escher, die unter demselben Titel 2010 als Roman erschienen sind. Nun hat Regisseur Andreas Gruber, seit seiner Jugend befreundet mit Escher, einen Film daraus gemacht, 22 Jahre nach „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ über die sogenannte Mühlviertler Hasenjagd von 1945, bei der aus dem KZ Mauthausen ausgebrochene Gefangene mit tatkräftiger Hilfe der Zivilbevölkerung gejagt und ermordet worden waren….


Ombudsmann:

Nur 30 Prozent illegaler Bauten im Westjordanland beseitigt

Israel muss konsequenter gegen illegale Bautätigkeit von Israelis und Palästinenser im Westjordanland vorgehen, fordert der israelische Ombudsmann Josef Schapira. Auch die zuständige Behörde müsse neu organisiert werden. Die israelische Armee hat es in den vergangenen 19 Jahren versäumt, illegale Bauten in der Zone C des Westjordanlands abzureißen. Diese Zone steht unter israelischer Verwaltung. In einem Bericht des israelischen Ombudsmanns Josef Schapira vom Montag heißt es, in diesem Zeitraum seien nur 30 Prozent dieser Bauten beseitigt worden. Von 1997 bis 2013 verzeichnet der Rechnungsprüfer 20.086 illegale Bauten; 13.481 haben Palästinenser errichtet, 6.605 stammen von israelischer Hand….


Brasilien:

Israelis entwerfen brasilianische „Schlaustadt“

An der brasilianischen Atlantikküste entsteht eine von Grund auf neue Stadt für mehr als 20.000 Menschen. Am modernen und umweltfreundlichen Stadtkonzept arbeiten drei israelische Firmen mit. Gleich zwölf israelische Start-Up-Firmen standen in Tel Aviv im Finale des „3C Smart Cities“-Wettbewerbs. Mit ihren Konzepten für eine moderne und umweltfreundliche Stadt gewannen drei israelische Firmen die Ausschreibung. Diese dürfen jetzt im Nordosten Brasiliens eine so genannte „Schlaustadt“ für mehr als 20.000 Menschen entwickeln, wie die Online-Zeitung „Times of Israel“ berichtet….


Video des Tages:

Schlangenadler legt ein Ei

In der Nacht auf Samstag, den 26. März, wurde Keren, ein seltener Schlangenadler, beobachtet, wie er ein Ei legt. Die Abteilung für Vögel bei der KKL, Kanfei-Kakal, filmte das Ereignis. Hier sind Sie dabei….

Hier das Video!


Terroristenbekämpfung:

Der 25 Meter Radius

Kommandeure, die in der sogenannten Westbank dienen, haben sich in den letzten Tagen mit ihren Soldaten ausgiebig zum Fall Hebron auseinandergesetzt. Es gab klärende Gespräche, Anweisungen und Diskussionen. Man spricht von einem moralischen und legalen Fehler des 19-jährigen Soldaten in Hebron. Seine Tat entspreche nicht den Richtlinien der Armee. Diese legen fest, dass Soldaten einen Mindestabstand von 25 Metern zu potentiellen Selbstmordattentätern mit Sprengstoffgürteln einhalten müssen. Zusätzlich müssen hinzukommende Personen gewarnt werden, sich dem Terroristen nicht zu nähern. Der Gürtel könnte selbst dann explodieren und nahestehende Personen verletzen, wenn auf den Terroristen geschossen werde….


Bericht:

US, Russia come to agreement on Assad’s departure from Syrian presidency

The United States and Russia have agreed to let Syrian President Bashar Assad seek refuge in another country as part of a future political solution regarding the prolonged civil war engulfing his country, British based publication al-Hayat reported Thursday. An unnamed senior diplomatic source with knowledge of the agreement told al-Hayat that US Secretary of State John Kerry has already informed a number of his Arab counterparts on the understanding, but stressed that „the timing of the move and its political context is still not clear.“….


Neuer Versuch:

Quartet envoys in Jerusalem to work toward restarting peace talks

Envoys of the Middle East Quartet, made up of the US, Russia, EU and UN, met in Jerusalem earlier this week to work on a report it is expected to release in a number of months on the steps needed to create a political environment conducive to a relaunch of Israeli-Palestinian negotiations. During the visit the representatives met with officials from the Prime Minister’s office and the Foreign Ministry, as well as representatives from the Palestinian Authority and the PLO. The PA is an arm of the PLO….


Terroristenhaus zerstört:

IDF destroys house of terrorist responsible for killing Israeli in Hebron attack

In a joint overnight operation, the IDF and Boder Police on Wednesday destroyed the house of the terrorist who carried out a stabbing attack in Hebron killing one in December of last year.  In the December 7 attack, the Palestinian knife-wielding terrorist stabbed and critically injured 41-year-old Genady Kaufman who was standing at a bus stop at near the Cave of the Patriarchs before being shot dead in the act by Border Police officers on the scene….


Einseitige UNO:

US condemns UN call for list of firms operating in West Bank

The United States on Wednesday condemned a United Nations Human Rights Council resolution that calls for setting up a database of businesses operating in the occupied West Bank, a move that Israel has called a „blacklist.“ The Geneva-based council, established 10 years ago and long accused by the United States and Israel of bias against the Jewish state, adopted the motion last week with 32 votes in favor, none against and 15, mostly European nations, abstaining….


Illegale Bauten:

Israeli Arabs warn gov’t: Razing Beduin settlement is ‚declaration of war‘

Thousands of Arabs protested across the country on Wednesday to mark the 40th annual Land Day with a major event held in the Negev where community leaders threatened resistance to government plans to destroy an unrecognized Beduin village. The two main events were held in the unrecognized illegal Beduin settlement of Umm al-Hiran in the Negev and in the northern town of Arrabe. Smaller demonstrations took place in the northern localities of Sakhnin, Deir Hanna, and Kafr Kana….


Knesset-Ausschuss:

Knesset panel slams Israeli sociologists for boycotting Ariel University

The Knesset Education, Sports and Culture Committee criticized the Israeli Sociological Society on Wednesday for its call to boycott Judea and Samaria-based Ariel University. “There is no room for academic boycotts in the State of Israel,” acting committee chairwoman Meirav Ben-Ari said at the meeting. Earlier this month, Prof. Uri Ram of Ben-Gurion University of the Negev, the newly elected president of the Israeli Sociological Society, called for a boycott of the university….


Gegen Verzögerung:

Pluralist groups warn government over foot-dragging on Western Wall deal

The Reform and Masorti movements in Israel, together with other groups, including Orthodox ones, are reviving a petition to the High Court of Justice against the Western Wall Heritage Foundation, as a warning shot against any effort to water down the plan to upgrade the pluralist section at the southern end of the Western Wall. Earlier this week, Prime Minister Benjamin Netanyahu announced that he asked his bureau chief to find solutions to the intense opposition to the deal expressed by the haredi coalition partners, who have threatened measures against the government unless it is revised….


Freigegebene Dokumente:

UK government denied thousands of victims Holocaust compensation

Newly released records revealed for the first time Thursday that thousands of traumatized Holocaust survivors have struggled to receive compensation from the United Kingdom, according toThe Jewish Chronicle. Documents show that out of 4,206 applicants, less than a quarter (1,015) received benefits. Established in 1964, the Nazi Persecution Compensation plan was designed to allocate up to 4000 pounds ($5730) to each individual given to Britain by Germany….


Zahal:

IDF chief to soldiers: We’ll back those who err, but not those who violate our ethics

The military will continue to support every soldier who has made a mistake in the heat of battle, against an enemy that endangers the lives of civilians and soldiers, IDF Chief of Staff Lt.-Gen. Gadi Eisenkot said on Wednesday. At the same time he added, “We will not hesitate to bring to justice soldiers and commanders who have transgressed the operational and moral boundaries in which we operate. Safeguarding the IDF’s values is not a right but a duty, in order to safeguard the IDF as the people’s military, in a Jewish and democratic state,” he said….


Geschichte:

The Associated Press cooperated with Hitler’s Nazi regime, historian claims

The head of Israel’s primary Holocaust survivors advocacy association blasted the Associated Press on Wednesday over reports that the wire service collaborated with Nazi Germany’s propaganda apparatus from 1933 until the US entered the Second World War in December 1941, at which point all Americans left Germany and AP closed its Berlin bureau. “The evidence that an American news agency fully cooperated with Nazi Germany – in order to be able to report from there – effectively serving the Nazi propaganda machine, is devastating and reprehensible,” Colette Avital, chairwoman of the Center of Organizations of Holocaust Survivors in Israel, told The Jerusalem Post….


Purim-Scherz?:

Jewish man who stormed Paris synagogue dressed as jihadist detained by police

A Jewish man who stormed a Paris synagogue dressed as a jihadist and shouting “Allahu Akbar” was summoned to the police to explain his actions. The man in his 40s, wearing a djellaba – a loose-fitting Moroccan robe, and carrying toy Kalashnikov rifles, entered the Chabad Lubavitch synagogue in Vincennes, an eastern Paris suburb on Thursday, when the Purim holiday was celebrated. It is traditional on Purim to dress in costume. He was called to a police hearing on Friday, and was later released without charge, Le Figaro reported….


Kreative Buchführung:

Hebrew U. Used ‚Creative Accounting‘ to Hide $309 Million Missing From Endowment

The Hebrew University of Jerusalem used “creative accounting” to present a sham of financial health to the Council of Higher Education’s Planning and Budgeting Committee, according to a study commissioned by the panel. It claims that 1.17 billion shekels ($309 million) are missing from the university’s endowments. The study, ordered by the committee in 2014, reviewed the university’s 2013 financial statements. It claims the university undermined donors’ trust by using money from endowments and other funds with strictly defined uses to cover deficits and recurring expenses….