Am Ende der Selbstgewissheit

23.04.2011                      19.Nisan, 5771                      Chel Hamo'ed 3; Tag 4 des Omer

Syrien:

Am Ende der Selbstgewissheit

Der syrische Präsident Baschar al Assad wähnte sich lange Zeit in Sicherheit vor den Umstürzen in der Region. Er macht die gleichen Fehler, die schon Ben Ali und Mubarak machten. Nun hat er nur noch Irans Präsidenten Mahmud Ahmadineschad an seiner Seite – ein Bündnis der Ausgegrenzten.

Die Selbstgewissheit des syrischen Staatspräsidenten Baschar al Assad, dass ihm die Proteste in seinem Land nichts anhaben können, weicht einer Ernüchterung. Als zu Beginn der Umwälzungen in der Region die Präsidenten Tunesiens und Ägyptens gestürzt wurden, hatte er sich damit gebrüstet, in jenen Ländern habe sich der Volkszorn an einer amerikahörigen Politik entzündet. Syrien sei dagegen immun, ihm werde dies nicht widerfahren. Schließlich sei Syrien unter den Assads ein standhafter Hort des Widerstands wider die Interessen Amerikas und Israels….