Antisemitismus in Venezuela führt zu stillem Exodus

16.10.2011                      18.Tischrei. 5772                       Chol Hamo'ed 2

Antisemitismus:

Antisemitismus in Venezuela führt zu stillem Exodus

Analysten warnen vor einem Anstieg des Antisemitismus in der venezolanischen Gesellschaft. Der Bund der jüdischen Vereinigungen Venezuelas (CAIV) schätzt, dass seit der Amtsübernahme durch Hugo Chávez “zwischen 60% und 80%” der im Land lebenden Juden Venezuela verlassen haben.

Die Freundschaft des bolivarischen Führers zu dem Holocaust leugnenden und weltweit geächteten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist bekannt. Schlechte Beziehungen zu Israel sind ebenfalls nicht neu. Ein Überfall auf den Club Hebraica in Caracas im Dezember 2007 und die zerstörerischen und antisemitischen Schmierereien an einer Synagoge führten dazu, dass beide Staaten ihre diplomatischen Beziehungen abbrachen und die israelische Botschaft in der Hauptstadt geschlossen wurde….