Arafats unruhiges Nachleben

09.07.2012                      19.Tammus. 5772

Schon wieder im Umbau:

Arafats unruhiges Nachleben

Jassir Arafats Kufjeh (Kopftuch) war das nationale und internationale Symbol Palästinas. So steht es in einer Darstellung der palästinensischen Entwicklungsbehörde PECDAR, die mit dem Bau eines Mausoleums für den am 11. November 2004 in Paris verstorbenen Jassir Arafat, dem „längsten Kapitel in unserer Geschichte“.

Seine letzten Jahre hat Arafat vor allem in der Mukata (Hauptquartier) in Ramallah verbracht. Ab April 2002 und bis zu seinem Tod war die zum Teil zerstörte Mukata von den Israelis belagert und umzingelt. Nur mit Genehmigung von Ministerpräsident Ariel Scharon durfte der schon todkranke Arafat nach Paris ausgeflogen werden. Ein palästinensischer Beamter hatte den Israelis gedroht: „Arafat hat nur noch wenige Wochen zu leben. Falls er in der Mukata stirbt, werden Sie (die Israelis) dafür verantwortlich gemacht, und sein Tod wird Sie verfolgen, so wie die Christen Sie 2000 Jahre lang für das Töten von Jesus beschuldigt haben.“…