Baroness Ashton bedauert

03.09.2011                      04.Elul, 5771                      Shoftim

Kommentar:

Baroness Ashton bedauert

Am 22. August vertagte die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Kommunalwahlen auf unbestimmte Zeit, und Catherine Ashton hatte nichts dazu zu sagen.

Baroness Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der auswärtigen Angelegenheiten der Europäischen Union, scheut sich nicht, ihre Meinung zu äußern. Allein im August veröffentlichte sie nicht weniger als 36 Statements und Reden, die ein breites Spektrum außenpolitischer Themen beinhalteten. Im Juli waren es sogar 56.

Seit Juli hatte sich Ashton in folgende Themen eingeschaltet: Arabischer Frühling, Bahrain, Libanon, Libyen, Marokko, Nordafrika, Syrien und Jemen. Sie beschäftigte sich mit den Beziehungen der EU zu Kasachstan, mit den Spannungen in Südkurdufan, den Wahlen in Thailand, mit dem Beschuss von Protestanten durch die malawische Polizei und mit Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland. Sie prangerte die Verhaftung von Journalistinnen im Iran an und äußerte ihr Bedauern über die Hinrichtung von Humberto Leal Garcia –ein Mexikaner, der der Vergewaltigung und des Mordes an einer Teenagerin überführt worden war– in Texas. Ashton begrüßte die Freilassung von sieben estländischen Radfahrern, die im Libanon entführt worden waren. Sie feierte die Verhaftung des serbischen Kriegsverbrechers Goran Hadzic. Sie verurteilte die Hinrichtung von Robert Jackson –ein Mann, der überführt worden war, eine Frau während eines misslungenen Einbruchs in ihrem Haus mit der Axt erschlagen zu haben– in Delaware. Sie publizierte sogar eine Festrede anlässlich des Internationalen Tages der Indigenen Völker der Welt….