Beschneidung für die Kirche

20.07.2012                      01.Aw. 5772                      Rosch Chodesch

Einige Vorschläge:

Beschneidung für die Kirche

Die jüdischen Beschneider (Mohel) genießen jetzt dank dem Kölner Landgericht die Rechtssicherheit, seit 3000 Jahren einen heutzutage wegen Körperverletzung strafbaren Beruf ausgeübt zu haben. Gleichwohl handelt der Mohel aus einem Befehlsnotstand heraus. Denn ein frommer Jude ist zunächst einmal den göttlichen Geboten verpflichtet. Besonders in der europäischen Geschichte waren Juden oft genug bereit, dafür als Märtyrer ihr Leben zu opfern.

Der Islam gehört zu Deutschland und die Deutschen sind ihren jüdischen Wurzeln zutiefst verbunden. Kürzlich, bei einer Diskussionsrunde bei Anne Will im NDR kam die berechtigte Kritik auf, Islam und Judentum seien wegen ihrer Beschneidungspraxis „Penisfixiert“. Offenbar gibt es in Deutschland nicht-Penis-fixierte Frauen und Männer, die beim Gedanken an das Glied Abscheu empfinden. Vielleicht ist das der wahre Grund für den Geburtenrückgang….