Dämonisierung statt Aufklärung und Toleranz: Ausgerechnet von Juristen

08.08.2011                      08.Aw-Elul, 5771

Schächten:

Dämonisierung statt Aufklärung und Toleranz: Ausgerechnet von Juristen

Wenn es um das Thema “Schächten” geht, sehen viele Antisemiten und Fremdenfeinde eine willkommene Gelegenheit zu Propaganda und Hetze. Unter dem Mantel der Tierliebe werden Ressentiments gegen Menschen geschürt.

Leider hat sich der Verband der Juristen für Tierrechte (www.pro-iure-animalis.de) zur Kooperation mit den Schächtgegnern des “Arbeitskreises humaner Tierschutz” (www.arbeitskreis-tierschutz.de) entschieden, die – wie andere – seit je in manipulativer Weise mit Feindbildern arbeiten, um Fremdenhaß zu erzeugen, anstatt ausgewogen zu informieren.
Anstatt sich mit den nie aufgearbeiteten populistischen und fremdenfeindlichen Bewegungen in der deutschen Tierschutz- und Tierrechts-Szene auseinanderzusetzen, um in konstruktiver und nicht diskriminierender und ausgrenzender Weise die jüdische u.a. Tierschutzethik anzuerkennen, und diese nicht zu dämonisieren (als “barbarisches, grausames Blutritual einer archaischen Stammesgemeinschaft”) oder – nach Bedarf – zu vereinnahmen, wird die blutrünstige und menschenverachtende Ideologie und ihre Rhetorik nun sogar von Juristen verbreitet….