Der Baum, die globale Weihnachtsikone

26.12.2011                      30.Kislev. 5772                       Channuka 6                      Rosch Chodesch 1

Symboltanne:

Der Baum, die globale Weihnachtsikone

Er steht zuhause, im Oval Office und auf den Philippinen. Trägt Nadeln, Palmwedel oder Diamanten. Seit seiner Erfindung hat sich der Weihnachtsbaum stark gewandelt.

In der kalten Jahreszeit ist der Wunsch nach Grünem, Farbigem und Leuchtendem etwas sehr Elementares und Nachvollziehbares. Der Weihnachtsbaum kommt dann gerade richtig: Wenn draußen alles still und dunkel ist, lässt er uns von neu erwachendem Leben träumen.
Es ist eine Tradition, die weit zurückreicht, bei der Natur und Kultur, heidnische Vorstellungen und Elemente des christlichen Paradiesspiels miteinander verschmelzen. So weit sich das heute zurückverfolgen lässt, liegen die Wurzeln dieser Tradition im Elsass.
Doch unser guter alter Weihnachtsbaum ist schon lange nicht mehr nur das, was er einmal war, seitdem er im 19.Jahrhundert im Leben der Familien Wurzeln schlug und zeremonieller Mittelpunkt des Heiligen Abends wurde. Der Brauch hat sich aus dem europäischen Zusammenhang gelöst, verselbstständigt und dabei als erstaunlich wandlungsfähig erwiesen….