Der blutige Kampf um ein Irrenhaus in der Wüste

15.06.2013                      07.Tammus. 5773                      Chukat

Bücher: Yoram Kaniuk "1948"

Der blutige Kampf um ein Irrenhaus in der Wüste

Mit dem Roman „1948“ hat der vor einer Woche verstorbene israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk sein literarisches Vermächtnis geschaffen: ein Buch, dass Israels Unabhängigkeitskrieg aus der Sicht eines Siebzehnjährigen schildert und den Mythos, der die Staatsgründung bis heute umgibt, umfassend in Frage stellt.

Schon wieder ein Buch vom Krieg. Muss das sein? Ja, es muss sein. Denn dieses Buch ist das Vermächtnis eines großen Schriftstellers. Denn dieses Buch erzählt von einem Krieg, von dem die meisten von uns nur sehr wenig wissen. Denn dieses Buch führt zurück in eine Zeit, in der ein Traum Wirklichkeit wurde und damit ein Konflikt begann, für den seit mehr als sechzig Jahren so verzweifelt wie vergeblich nach einer Lösung gesucht wird….