Der Papst und die Juden

12.02.2013                      02.Adar. 5773

Rückblick:

Der Papst und die Juden

Kein anderer Papst hat so viele Synagogen besucht wie Benedikt XVI. Er hat die jüdisch-katholischen Beziehungen auf präzedenzlose Ebenen gehoben. Das schrieb Ronald Lauder, Präsident des jüdischen Weltkongresses, kurz nach der Rücktrittserklärung des deutschen Papstes. Lauder lobte Ratzinger dafür, den Beziehungen eine „solide theologische Basis gegeben und sie mit Inhalten und Leben gefüllt zu haben“.

Josef Ratzinger ist 2005 dem polnischen Papst Karol Wojtyla gefolgt, der zusammen mit Juden in Polen aufgewachsen war, den Holocaust teilweise miterlebt und bei seinem Besuch in Israel im Millenniumsjahr sogar Klassenkameraden und eine Jüdin wieder getroffen hatte, der er als junger Priester das Leben gerettet hat. Auch Benedikt hat Israel besucht und so ein Zeichen zu der Bedeutung des Heiligen Landes und guter Beziehungen mit dem jüdischen Staat gesetzt hat….