Die ewige Verschwörung

10.10.2011                      12.Tischrei. 5772

Verschwörungstheorie:

Die ewige Verschwörung

Unheimlich: Auch 100 Jahre nach ihrem Erscheinen sind die "Protokolle der Weisen von Zion" populär.

Nicht lange nach dem 11. September 2001 geriet der New Yorker Filmemacher Marc Levin bei einer nächtlichen Taxifahrt mit einem jungen Ägypter am Steuer in Streit. Der wußte nämlich, wer hinter den Anschlägen stand: "Viertausend Juden erschienen an dem Tag nicht zur Arbeit, und kein Jude starb." Israel, der Befehlsstand für die zionistische Weltherrschaft, habe die Seinen gewarnt: "Es ist alles vor 100 Jahren in einem Buch vorhergesagt worden, ,Die Protokolle der Weisen von Zion'." Levins Einwände, das sei eine uralte Lüge, verhallten. Endlich verlor er die Contenance: "Mein Urgroßvater war bei dem Treffen dabei", schrie er den Jungen an, "und ich rate dir, dein verdammtes Maul zu halten und zu tun, was wir dir sagen."
Es ist ein Jammer, daß die Szene, die im versöhnlichen Gespräch von Fahrer und Fahrgast bei einem Kaffee über das HipHop-Verbot in Ägypten endete, nicht in die Beweisaufnahme von Levins Dokumentarfilm "Protocols of Zion" eingehen konnte. Levin überliefert sie als Geburtssekunde des Films….