Die Regensburger Domspatzen:

20.11.2012                      06.Kislew. 5773

Hitlers liebster Knabenchor:

Die Regensburger Domspatzen:

Die erfolgreiche Propaganda-Tätigkeit des Regensburger Domspatzen-Chors für das NS-Regime ist bestens belegt. Wahrhaben will man das in der Domspatzen-Gemeinde offenbar nicht. Zuletzt versuchte der ehemalige Regensburger Bischof gar, den Chor in die Reihe der NS-Opfer zustellen. Ein Überblick über das Engagement des Domchors in der Nazizeit und den späteren Umgang mit den eigenen Verstrickungen.

Als Reichskanzler Adolf Hitler am 22. Oktober 1933 Regenburg besuchte, setzte der Domkapellmeister Theobald Schrems alle Hebel in Bewegung, „um dem Führer ein Ständchen“ darbringen zu dürfen. Schrems wollte, dass die Buben seines Domspatzen-Chors in der Farbe des Regimes, in „Braunhemden“, auftreten. Nazi-Bürgermeister Otto Schottenheim unterstützte das Vorhaben von Chorleiter Schrems und fädelte einen Auftritt im Reichsaal ein, den Bischof Michael Buchberger bereitwillig absegnete. Vorgetragen wurde das Chorstück „Wach auf“ aus Richard Wagners Meistersingern….