Die Vorliebe des Diktators für Mercedes-Benz

29.12.2011                      03.Tewet. 5772

Fast-Satire:

Die Vorliebe des Diktators für Mercedes-Benz

Beim Anblick des Trauerzugs für den verstorbenen Kim Jong-il verschlägt es Autoexperten die Sprache. Trotz UN-Embargos fahren aktuelle Mercedes-Modelle mit.

Es ist einer der Werbeauftritte, auf den westliche Autobauer gerne verzichten. Bei Schnee und Eis geleitet eine Autokolonne den verstorbenen nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il zur letzten Ruhe. Doch dem „geliebten Führer“ folgen nicht nur Militärfahrzeuge, sondern auch deutsche Nobelkarossen: Mehrere schwarze Mercedes sind ebenso auf den Straßen von Pjöngjang unterwegs – darunter offenbar auch einige Modelle der aktuellen E-Klasse….

Es ist damit wahrscheinlich, dass die Wagen über Strohmänner über die chinesische Grenze nach Nordkorea geschmuggelt wurden. Was auf dem Gebrauchtwagenmarkt geschehe, darauf habe man keinen Einfluss, heißt es bei Daimler. Damit verliert auch das Begräbnis von Kim Jong-il etwas an Würde – von Gebrauchtwagen begleitet zu werden, ist eines „geliebten Führers“ ja nicht wirklich würdig….