Diese erstaunliche Bandbreite

18.07.2012                      28.Tammus. 5772

"Das jüdische Echo":

Diese erstaunliche Bandbreite

„Das Jüdische Echo“ bringt Menschen unterschiedlicher Religionen zusammen. Die Herausgeber der traditionsreichen Zeitschrift aus Wien planen jetzt den Eintritt in den deutschen Markt.

Wer in Wien jüdische Kultur sucht, findet heute eine blühende Vielfalt, wie seit langem nicht. In der Reihe der dazugehörenden Medien ist „Das Jüdische Echo“ eine bewährte Stimme. Im Jahr 1951 wurde die Jahreszeitschrift von Leon Zelman, damals noch Student, gemeinsam mit anderen jüdischen Hochschülern gegründet. Über die Jahre hin ist es dem Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz, Mauthausen und Ebensee gelungen, aus einem kleinen Mitteilungsblatt für angehende Akademiker eine renommierte Zeitschrift für Kultur und Politik zu machen. Das „Jüdische Echo“ ist als europäisches Forum dieser Art ohne Konkurrenz, weil es kein jüdisches Medium gibt, das sich einem Schwerpunktthema mit solcher Vielfalt an Autoren – auch aus Deutschland – und Standpunkten widmet. Die Zeitschrift versteht sich als Mittlerin für ein besseres Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden….