DIG rät zu Vertraulichkeit bei Netanjahu-Besuch

05.12.2012                      21.Kislew. 5773                      Gebet für Regen

DIG Stellungnahme:

DIG rät zu Vertraulichkeit bei Netanjahu-Besuch

Vor dem Hintergrund der Kritik am israelischen Siedlungsbau rät die deutsch-israelische Gesellschaft zu Stillschweigen über die anstehenden Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Berlin. Auch in einer zugespitzten Situation solle niemand das Gesicht verlieren, teilte die Organisation mit.

„Denn alles, was öffentlich herausposaunt wird, ist wenig geeignet, um in irgendeiner Weise hier Dynamit aus der ganzen Angelegenheit herauszubringen“, sagte der Präsident der Gesellschaft, Reinhold Robbe, am Dienstag im „Deutschlandradio Kultur“. „Es ist wichtig, dass niemand das Gesicht verliert, auch in einer so schwierigen und zugespitzten Situation.“ Die israelische Regierung wisse sehr genau, dass Deutschland zu ihren Verbündeten gehöre. Allerdings gebe es unterschiedliche Auffassungen darüber, was das in schwierigen Situationen bedeute, sagte der SPD-Politiker….