Eine „intensive“ Freundschaft

08.04.2011                      04.Nisan, 5771

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Eine "intensive" Freundschaft

Premier Netanjahu besucht eine Kanzlerin, mit der er zuletzt nicht immer einig war. Merkel fordert Fortschritte im Nahost-Friedensprozess: "Dringlicher denn je"

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte schon entspanntere Auslandsreisen. Das lag nicht an seiner Gastgeberin: Die deutsche Bundeskanzlerin war bemüht, jedes Zeichen von Anspannung zu vermeiden: Zuletzt hatte es in den traditionell sehr guten deutsch-israelischen Beziehungen leicht geknirscht. Damit sich dieser Eindruck nicht verfestigt, kam Merkel ihrem Gast demonstrativ entgegen. Netanjahus Anliegen, dass über die demokratischen Umstürze im Nahen Osten nicht die Bedrohung Israels durch den Iran in Vergessenheit gerate, machte die Kanzlerin demonstrativ zu ihrem. Auf der gemeinsamen Pressebegegnung erinnerte die Kanzlerin zuerst daran, dass Iran seine Demokratiebewegung niedergeschlagen habe. Netanjahu nickt zufrieden….