Erinnern an die Reichspogromnacht von 1938

06.10.2011                      09.Cheschwan. 5772

Köln:

Erinnern an die Reichspogromnacht von 1938

„Die Opfer und Widerstandskämpfer als Zeitzeugen für die Verbrechen der Nazizeit sterben aus“, sagt Miguel Freund, stellvertretender Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Doch müsse man auch weiter an diese Zeit erinnern, denn Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus gebe es auch heute. Deswegen wird auch in diesem Jahr anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht eine Reihe von Veranstaltungen angeboten. Es steht unter dem Motto „Zeichen setzen gegen den wiedererstarkenden Rechtsextremismus“.
Am 9. November 1938 wurden von den Nazis über 1400 Synagogen, Gebetsräume oder andere Veranstaltungsorte zerstört, dazu jüdische Friedhöfe, Geschäfte und Wohnungen. 400 Juden wurden ermordet oder in den Selbstmord getrieben, rund 30.000 in KZs inhaftiert, von denen Hunderte ermordet wurden….