Gemeinsame Medienerklärung

30.05.2011                      26.Ijar, 5771                      Tag 41 des Omer

Gemeinsame Medienmitteilung der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft (ÖIG), der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI))

Die Israel-Freundschaftsgesellschaften aus Österreich, Deutschland und der Schweiz fordern die Regierungen ihrer Länder auf, sich in der UNO für direkte Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern einzusetzen, aber gegen die einseitige Ausrufung des Staates Palästina entlang der Waffenstillstandslinie von 1949 bis 1967.

(Wien, 28. Mai 2011)Die drei Gesellschaften fordern die Regierungen ihrer Länder auf, in der UNO für direkte bilaterale Verhandlungen einzutreten und sich gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde und der künftigen Einheitsregierung unmissverständlich dafür einzusetzen, dass sich diese wieder an den Verhandlungstisch setzen und palästinensische Terrorangriffe auf Israel unterbinden.

Die drei Gesellschaften erwarten daher, dass ihre Regierungen in der im Herbst 2011 stattfindenden UNO-Generalversammlung die Anerkennung eines palästinensischen Staates entlang der oben genannten Waffenstillstandlinie klar ablehnen. Sie verweisen dabei auf die einschlägigen und nach wie vor gültigen Resolutionen 242 (englische Fassung) und 338 des UNO-Sicherheitsrates zur auszuhandelnden Zweistaatenlösung.

ÖIG, DIG und GSI haben an ihrer zweitägigen Konferenz in Wien beschlossen, sich in Gesprächen mit ihren Regierungen für diese Form der Konfliktlösung zu verwenden.

Dr. Sepp Rieder Präsident ÖIG                        http://www.oeig.at

Reinhold Robbe, Präsident DIG                       http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de

Vreni Müller-Hemmi, Zentralpräsidentin GSI    http://www.schweiz-israel.ch