Gil Yaron erläuterte Neuntklässlern das Leben in Israel

18.11.2011                      21.Cheschwan. 5772

Besonderer Unterricht:

Gil Yaron erläuterte Neuntklässlern das Leben in Israel

Es war eine besondere Unterrichtsstunde für etwa 200 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Fuldaer Gymnasien, des Marianums, der Wigbertschule Hünfeld und der Ulstertalschule Hilders. Exklusiv berichtete der Nahost-Korrespondent unserer Zeitung, Gil Yaron, über das tägliche Leben in Israel.

Der lang anhaltende Applaus bewies, dass sein anschaulicher Bericht sehr gut ankam, und die jungen Männer und Frauen jetzt viel mehr über Israel wissen. „Das wäre für andere Kurse von mir auch sehr interessant gewesen“, sagte Lehrer Jan Feuerstein von der Rabanus-Maurus-Schule. Der 38-jährige Journalist Gil Yaron sprach im Rahmen des bundesweit einmaligen Projekts der Fuldaer Zeitung „Schule macht Wirtschaft  –  Wirtschaft macht Schule“ (siehe Kasten).

Das kleine Land Israel, das  etwa nur so groß ist wie Hessen, und in dem 7,4 Millionen Menschen leben, sei sehr liberal und tolerant, erzählte Yaron. Die israelische Gesellschaft ist geprägt vom Judentum und von der westlichen Moderne, aber auch von anderen Religionen und Kulturen des Nahen Ostens. Nicht alle der Bewohner seien Juden. Etwa 20 Prozent sind Araber. Die Zusammensetzung der Juden sei vielschichtig. Ausdruck dessen seien die ultra-orthodoxen Traditionalisten, die etwa sieben Prozent ausmachten, aber häufig im Blickpunkt stünden, weil sie schwer vermittelbare Positionen beziehen und sich für die strikte Einhaltung des Sabbats einsetzen….