Graumann: Ein unerhörter und unsensibler Akt

27.06.2012                      07.Tammus. 5772

Urteil zur Beschneidung von Jungen:

Graumann: Ein unerhörter und unsensibler Akt

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Graumann, übt scharfe Kritik an dem Urteil des Landgerichts Köln, nach dem die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen strafbar ist. Es sei ein „beispielloser und dramatischer Eingriff“ in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften.

Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen ist strafbar. Zu dieser Einschätzung kommt das Landgericht Köln in einem nun veröffentlichten Urteil zum Fall eines vier Jahre alten Jungen. Das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit überwiege die Grundrechte der muslimischen Eltern….