Hebräische Namen wieder auf dem Vormarsch

04.10.2011                      07.Cheschwan. 5772

Gesellschaft:

Hebräische Namen wieder auf dem Vormarsch

Als der Journalist Yaron London noch vor zwei Jahren in einer Reportage Passanten befragte, ob sie eher ein Bier oder Parfum mit einem ausländisch klingenden oder einem hebräischen Namen kaufen würden, war die Antwort eindeutig: Die ausländisch klingenden Marken wurden bevorzugt…

Ähnlich war es auch bei den Namen von Kneipen, Restaurants und Bars: Hatten in der Gründerzeit des Staates noch die Schuhmarken “Hamegaper” und Cafés mit Namen wie “Kassit” oder “Hatayelet” das Stadtbild dominiert, war seit Anfang der 1990er Jahre ein klarer Trend zum ausländischen Namen zu beobachten.
Dies scheint sich jetzt zu ändern: Das ehemalige Restaurant “FoodArt” heißt heute “Chadar Ochel” (Speisesaal), ein Name, der nicht zufällig Assoziationen an kollektive Mahlzeiten im Kibbuz weckt. Andere Restaurants heißen schlicht “Misnon” (Cafeteria) oder “Mislala” (Imbiss)….