Israel zeigt seine besondere Vielfalt

30.10.2011                      02.Cheschwan. 5772                       Sommerzeit endet

Reiseland Israel:

Israel zeigt seine besondere Vielfalt

Etwas mehr als 60 Jahre ist Israel erst alt, ein junger Staat mit sieben Millionen Einwohnern, der wie kaum ein anderer für seine historischen Wurzeln der drei Weltreligionen berühmt ist: Sakuläre und streng orthodoxe Juden teilen ihren Alltag mit Moslems, Christen und Drusen. Ihre religiösen Stätten liegen, wie etwa in Jerusalem, teilweise nur wenige Meter voneinander entfernt.

Das allein macht schon einen Teil der Gegensätze aus, die das kleine Israel als Reiseland so interessant und spannend machen. Hinzu kommt die konfliktvolle geographische Lage.

Im Süden das Rote Meer, die Wüste Negev und das pulsierende Eilat – das Tote Meer als tiefster und zugleich salzhaltigster Punkt der Erde, im Norden der Süßwasser-See Genezareth inmitten grüner Hügelketten. Auch die Großstädte Israels, Jerusalem, Tel Aviv und Haifa, können unterschiedlicher nicht sein. Da wäre die Hauptstadt Jerusalem, deren trubelige Altstadt wie in einer Talsohle liegt. Sie ist schön und schaurig, still und lärmend zugleich. Jede Glaubensgruppe – Moslems, Juden, Christen und Armenier – hat ihr eigenes kleines Viertel. Auf dem Basar wird gefeilscht und gehandelt. Über dem Treiben glänzt die goldene Kuppel des Felsendoms, daneben die silberne der Al-Aqsa-Moschee, den Gotteshäusern der Moslems. Unweit daneben steht mit der Klagemauer das jüdische Heiligtum, vor deren hellen Quadern die Gläubigen beten….