Israels Innovationen in der Landwirtschaft

09.12.2011                      13.Kislev. 5772

Den Segen vervielfachen:

Israels Innovationen in der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft eroberte ihren bedeutenden Platz im jüdischen Leben mit der Entstehung des Zionismus wieder zurück, welcher der Besiedlung des Landes und der Selbstversorgung seiner Bewohner ein zentrales Gewicht bemaß. Junge Zionisten, inspiriert von linken Ideologen wie etwa A.D. Gordon, strebten danach, wieder in Kontakt zur Natur zu treten.

Die Landwirtschaft besaß für das Leben im alten Israel eine zentrale Bedeutung: Jedes der drei großen jüdischen Pilgerfeste – Pessach, Sukkot (das Laubhüttenfest) und Shavuot (das Wochenfest) – stehen mit der Bebauung des Landes in Verbindung, und ein ganzes Kapitel mit dem Titel “Samen” ist in der Mischnah – der Niederschrift der mündlich überlieferten jüdischen Tradition aus dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung – den Gesetzen gewidmet, welche die Bebauung des Bodens bestimmen.
Die Chaluzim (Pioniere) wollten als Mitglieder ländlicher Gemeinschaftssiedlungen (in Kibbutzim und Moshavim) auf dem Land Wurzeln zu schlagen. Dabei sahen sie sich schwierigen Bedingungen gegenüber: Es herrschte ein Mangel an Wasser, und bebaubares Land war rar. Dies führte zu fortwährenden Bemühungen, innovative Methoden und neue Technologien für die Landwirtschaft zu entwickeln – zur Agrartechnologie (Agrotech)….