Jahresbericht: „Amnesty International“ kritisiert Israel und Palästinenser

14.05.2011                      10.Ijar, 5771                      Behar; Tag 25 des Omer

Hintergrund:

Jahresbericht: "Amnesty International" kritisiert Israel und Palästinenser

Folter, exzessive Gewalt und Einschränkung der Versammlungsfreiheit: Diese Vorwürfe äußert die Organisation "Amnesty International" in ihrem Jahresbericht gegenüber Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Hamas.

Ein großer Kritikpunkt gegenüber Israel ist die fortwährende Blockade des Gazastreifens. Diese habe "die Wirtschaft erstickt und die Leute dort weiter in die Armut getrieben". Etwa 80 Prozent der Bewohner seien deshalb 2010 von internationaler humanitärer Unterstützung abhängig gewesen. Das Waffenembargo als Auslöser der Sperre sowie der fortgesetzte Schmuggel von Kampfmitteln wird in dem Zusammenhang allerdings nicht erwähnt. Vielmehr heißt es: "Amnesty International betrachtete die Blockade als Kollektivstrafe und damit als Verstoß gegen internationales humanitäres Recht und hat wiederholt ihre Aufhebung gefordert."…