Jüdische Gemeinde nennt Beschneidungs-Regelung antisemitisch

07.09.2012                      20.Elul. 5772

Kritik am Berliner Senat:

Jüdische Gemeinde nennt Beschneidungs-Regelung antisemitisch

Die religiös motivierte Beschneidung bei Jungen soll in Berlin straffrei bleiben – unter Bedingungen, die in der SPD und bei Vertretern des Judentums auf Kritik stoßen. Andere Länder behelfen sich mit Rechtshinweisen. Und warten auf den Bund.

Religiös motivierte Beschneidungen bleiben auch in Berlin unter strengen Voraussetzungen straffrei. Eltern und Sorgeberechtigte der jüdischen oder muslimischen Jungen müssen künftig dem Eingriff – einer Entfernung der Vorhaut  – ausdrücklich schriftlich zustimmen. Beratung und medizinische Standards sind Pflicht, ebenso der Nachweis der religiösen Notwendigkeit etwa durch eine Bestätigung der Gemeinde, wie Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) in Berlin mitteilte….