Jugend früher und heute, hier und anderswo..

04.12.2012                      20.Kislew. 5773

Bücher:

Jugend früher und heute, hier und anderswo..

“Die Jugend von heute” ist oft der Beginn einer langen Schimpftirade von Personen, die sich rein altersmäßig, nicht mehr zu der beschimpften Gruppierung zählen dürfen. Gleichzeitig heißt es dann “Früher war alles besser”… Aber war es das wirklich? War die Jugend von früher besser? Und hatten sie es einfacher?

“Jugend im Aufbruch: Gestern, Heute, Morgen” ist diesmal Thema des neuen Jüdischen Echos. Und es ist wie immer ein buntes Sammelsurium an wunderbaren Texten, Interviews und Bildern. In 39 Beiträgen nähern sich die Autoren in allen möglichen Formen dem Thema Jugend an.
Eine aktuelle Definition seiner eigenen Generation heute versucht Oliver Jeges: „In Anspielung auf Robert Musils Roman „Der Mann ohneEigenschaften“ könnte man heute von einer Generation ohne Eigenschaften sprechen. Genau wie Musils Protagonist Ulrich geht es der heutigen Generation. Ulrich nimmt sich mit Anfang dreißig, nach drei missglückten Lebensentwürfen als Ingenieur, Mathematiker und Offizier, ein Jahr Pause vom Leben.“ In dieser Selbstdefinition der „Generation Maybe“ beschreibt Jeges die beiden Pole, zwischen denen sich seine Generation bewegt „ Wir wollen Lebenskünstler sein und denken wie Beamte“ stellt Jeges fest….