Ki Tissa

28.02.2013                      18.Adar. 5773

Judentum:

Ki Tissa

Das Hauptgeschehnis unseres Tora-Abschnittes ist zweifelsohne, die sogenannte, „ Sünde des goldenes Kalbes“. Wenn wir die Geschichte lesen, ist es kaum vorstellbar, dass es sich hier um das selbe Volk handeln soll, das grade eben die Tora erhalten hat. Und dass  es das selbe Volk ist, das G-ttes Stimme gehört hat. Sind das die selben Juden, die zehn Plagen und die Spaltung des Roten Meeres miterlebt haben? Wenn der Schöpfer uns heutzutage auch nur „Guten Morgen“ sagen würde, würde doch keiner auch den geringsten Zweifel an seiner Existenz haben. Und dort haben alle alles mit ihren eigenen Augen gesehen! Außerdem sagen unsere Weisen, dass zur Zeit der Übergabe der Tora die Juden eher den Engeln ähnelten, als Menschen. Und letztendlich hat G-tt doch gerade diese Generation für die Übermittlung der Tora erwählt.

Zuerst scheint das alles schwer erklärbar zu sein. Wenn wir jedoch uns den Text genauer betrachten, fallen uns an manchen Stellen interessante Ungereimtheiten auf, die uns vielleicht dabei helfen können, auf die gestellten Fragen Antworten zu finden….