Leid und Sehnsucht im Bildwerk

23.11.2011                      26.Cheschwan. 5772

Ausstellung:

Leid und Sehnsucht im Bildwerk

“Die Wanderungen der Söhne Israels”, eine Ausstellung der Galerie Skizza in Jerusalem, zeigt Arbeiten von Künstlern der ehemaligen Sowjetunion aus Israel und Deutschland.

Eine kleine, aber höchst bemerkenswerte Kunstschau begann ihren Weg in Köln im «Kulturbunker», einem während der NS-Zeit errichteten Schutzbau, der heute im rechtsrheinischen Mülheim als kulturelles Bürgerzentrum dient. Unterstützt wurde die Ausstellung maßgeblich durch Vera Pelzer vom „Kulturbunker“. Nach Stationen in Mainz und Chemnitz ist die Ausstellung in Moskau und New York zu sehen und kehrt dann nach Jerusalem zurück. Dort sammelte die Galerie Skizza im Auftrag des Ministeriums für Information und Diaspora aktuelle Werke von Künstlern aus den ehemaligen Sowjetstaaten unter dem Titel «Wanderungen der Söhne Israels».
“Wir haben nach Künstlern gesucht, deren eigene Geschichte mit diesem Thema verbunden ist”, sagte Galeristin Marina Schelest. Entstanden ist eine Präsentation von Arbeiten aus Israel und Deutschland, die in unterschiedlicher Form und Technik – vom Wandbild in Rötel und Schwarzlack über Riesen-Reliefs als Triptychon, Fotografien und einer Keramik-Installation bis zur Malerei – selbst erlebte Emigration verknüpfen mit dem kollektiven Schicksal des Judentums….