Mit einem Comic durch Israel

06.08.2011                      06.Aw-Elul, 5771                      Dewarim

Hintergrund:

Mit einem Comic durch Israel

Eine junge Amerikanerin reist nach Israel, um ihre jüdische Herkunft zu erforschen. Zehn Tage lang entdeckt sie mit ihrer Reisegruppe die verschiedenen Seiten des Landes und erfährt hautnah, wie komplex der Konflikt ist. Ihre Beobachtungen hat Sarah Glidden allerdings nicht in einem klassischen Reisebericht zusammengefasst, sondern in einem über 200 Seiten langen Comic.

Die New Yorkerin Sarah ist Jüdin, linksliberal, allgemein kritisch und ihre feste Meinung über Israelis hat sie auch schon. Daran wird auch der bevorstehende Zehn-Tage-Trip ins Heilige Land nichts ändern, davon ist sie überzeugt. Die junge Frau hat sich von ihrer Mutter zu dieser Reise überreden lassen. Juden weltweit können am sogenannten "Taglit-Birthright"-Programm kostenlos teilnehmen und den jüdischen Staat besuchen, Sarah ist ein Teil davon. In Tel Aviv angekommen, bestätigen sich die ersten Vorurteile. "Vorurteil Nr. 142: 'Israelis rempeln.' Überprüft und bestätigt." Doch je länger sie im Land ist, desto schneller merkt sie, dass es in dieser Geschichte nicht einfach die Guten und die Bösen gibt….