Pädagogik der Israelfeindschaft

21.12.2013                      18.Tewet.5774                      Schmot

Deutsche Bildung:

Pädagogik der Israelfeindschaft

Seit Jahrzehnten findet sich in deutschen Schulbüchern jede Menge israelfeindliches Lehrmaterial. Dabei wird Israel offen oder subtil die Hauptschuld am Nahostkonflikt gegeben, die palästinensische Seite wird konsequent aus der Verantwortung genommen und in der Opferrolle dargestellt. Staatlich sanktioniert wird so verhindert, dass sich junge Menschen ein realistisches Bild des Nahostkonflikts machen können. Dieser Beitrag enthält Ergebnisse eigener Schulbuchanalysen sowie Auszüge aus Veröffentlichungen des Journalisten Gideon Böss und des Historikers Klaus Thörner.

Thörner schreibt: „Der jüdische Staat stellt tagtäglich seine Überlegenheit als Besatzungsmacht demonstrativ zur Schau, indem er ‚palästinensische Häuser zerstört, palästinensischen Grund und Boden beschlagnahmt, die Palästinenser demütigt und ihnen unmenschliches Leid zufügt‘. Die Brutalität und Israels notorische Sonderrolle sind nur historisch zu erklären: ‘Unter den Gründern Israels waren viele Juden, die vor dem Nationalsozialismus aus Europa nach Palästina geflohen waren und deshalb nicht einfach ‚Zionisten‘ waren, sondern die oft nach traumatischen Erfahrungen (viele hatten Familienangehörige in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern verloren) die Gründung eines jüdischen Staates als existentielle, überlebensnotwendige Forderung betrachteten […] und zu Kompromissen mit anderen Ansprüchen nicht bereit waren. Nur hieraus sind Massaker an der palästinensischen Bevölkerung im Zuge des Unabhängigkeitskrieges zu erklären.“….