Private Busfirma für orthodoxe Juden

21.12.2011                      25.Kislev. 5772                       Channuka 1

Ultra-Orthodoxe:

Private Busfirma für orthodoxe Juden

Ein Vorfall, als eine junge säkulare Frau sich weigerte, sich in der religiösen Buslinie von Ashdod nach Jerusalem in den hinteren, für Frauen vorgesehenen Bereich zu setzen und damit einen Streit auslöste, wird auch aus orthodoxen Kreisen stark kritisiert. Der aschkenasische Oberrabbiner Metzger sprach sich heftig gegen religiöse Buslinien im öffentlichen Busverkehr aus. Man könne eigene religiöse Einstellungen nicht der breiten Öffentlichkeit aufzwingen. Viele Orthodoxe selbst kritisieren, dass einzelne religiöse Eiferer das Bild der orthodoxen Gemeinschaft in der Öffentlichkeit ruinieren. Nun wollen orthodoxe Geschäftsleute einen Weg finden, eine eigene Busfirma einzurichten, um orthodoxer Klientel ihren religiösen Standard im Busverkehr bieten zu können. Aus dem Ausland reisten dafür einige Millionäre an, um ab Januar 2012 damit beginnen zu können. Die Busse der neu geplanten Firma, in denen Frauen und Männer nicht zusammensitzen werden, sollen in den großen orthodoxen Zentren Jerusalem, Beth Shemesh und Ashdod betrieben werden….