„Unbeliebte pro-israelische Linie“

26.05.2011                      22.Ijar, 5771                      Tag 37 des Omer

Gaza-Grenze:

"Unbeliebte pro-israelische Linie"

Ägypten hat die Grenze zwischen dem Gazastreifen und der Sinai-Halbinsel geöffnet und damit, laut dpa eine vom gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak im Volk „unbeliebte pro-israelische Linie“ beendet…

Es handelte sich nicht um eine politische Linie, sondern um ein Abkommen. Im Jahr 2005 zog sich Israel aus dem Gazastreifen zurück, wollte aber den 11 Kilometer langen Grenzstreifen von Gaza zu Ägypten weiter unter Kontrolle halten. Ägypten und die EU drängten Israel jedoch, den Grenzstreifen ebenfalls zu räumen, obgleich Israel laut Osloer Verträge „verpflichtet“ ist, die Außengrenzen der besetzten Gebiete, also auch des Gazastreifens zu kontrollieren. So kam ein Vertrag zustanden, an dem auch die Ägypter teil hatten, wonach die EU und eine palästinensische Leibgarde des palästinensischen Präsidenten die Grenze kontrollieren und per Computer Israel die Möglichkeit bieten, per Fernlenkungen weiterhin die Übersicht über den Personenverkehr bieten. Als die Hamas den Gazastreifen im Juli 2007 übernahm, verschwanden die EU-Zöllner während die palästinensischen Wächter vertrieben wurde. Das Abkommen wurde weiter durchgehalten, indem Ägypten die Grenze weitgehend gesperrt hielt….