Rechtsextreme Unterstützung für Olympia-Attentat?

19.06.2012                      29.Siwan. 5772                      Jom Kippur Katan

München 1972:

Rechtsextreme Unterstützung für Olympia-Attentat?

Die palästinensischen Attentäter der Olympischen Spiele 1972 in München haben mit deutschen Neonazis zusammengearbeitet. Dies geht nach Angaben des Hamburger Magazins "Der Spiegel" aus Akten des Verfassungsschutzes hervor.

Dem "Spiegel"-Bericht zufolge wurden am 27. Oktober 1972 zwei Verdächtige im Haus des ehemaligen Waffen-SS-Mannes Charles Jochheim in München festgenommen: Willi Pohl und Wolfgang Abromowski. Sie hatten Waffen bei sich, die ausschließlich für Saudi-Arabien hergestellt wurden. Es handelte sich dabei um belgische Granaten mit schwedischem Sprengstoff. Bei dem gescheiterten Befreiungsversuch der israelischen Geiseln in Fürstenfeldbruck hatten die palästinensischen Terroristen Handgranaten desselben Fabrikats verwendet. Parallelen gab es auch bei weiteren Waffen, die sich im Besitz der Deutschen befanden….