Reformjudentum versus orthodoxes Judentum

25.06.2012                      05.Tammus. 5772

Innenpolitik:

Reformjudentum versus orthodoxes Judentum

Die Reformjuden verärgern die jüdische Orthodoxie im Land. Israels sephardischer Oberrabbiner Schlomo Amar versucht mit allen Mitteln, den jüngsten Regierungsbeschluss zu bekämpfen, demnach nun auch die Reformjuden staatlich anerkannt werden. Bisher hütete sich die Regierung, solch eine Entscheidung zu treffen um nicht das orthodoxe Rabbinat im Land zu verärgern. Das Reformjudentum, das besonders in Nordamerika als die größte jüdische Strömung gilt, ist im Land unbeliebt. Jüdische Gebote und Gesetze werden von den Reformjuden anders auslegt als im traditionellen orthodoxen Kontext. Frauen dürfen zum Beispiel wie Männer den Thoraschrein öffnen und am Schabbat aus der Thorarolle lesen. Biblische und jüdische Gesetze werden verändert, um sich dem neuen Umfeld im Volk anzupassen. Das ist bei orthodoxen Juden verboten und daher werden die Reformjuden vom orthodoxen Judentum als „Feind im Volk“ bezeichnet….