Schabath Sakhor: Amalek

23.03.2011                      17.Adar ll, 5771

Judentum:

Schabath Sakhor: Amalek

Am Schabbat vor Purim hebt man in der Synagoge zwei Torarollen aus, eine für den Wochenabschnitt, und eine für Maftir – wenn der Haftaralesende aufgerufen wird. Man liest 'Gedenke, was Amalek dir angetan hat' (Dewarim 25, Ende der Sidra 'Ki Teze').

Nach dieser Vorlesung wird auch der Schabbat benannt, nämlich:Schabbat Sachor. Als Haftara wird dann aus dem Buch Schmuel I., Kap. 15 vorgelesen: 'Ich gedenke, was Amalek getan hat.'

Es ist eine Mizwat Asse – ein Gebot der Tat – bindend für ganz Israel, Amalek, seine Nachkommen und die Missetaten der Amalekiter zu verabscheuen und ausdrücklich zu erwähnen. Wir sollen unseren Kindern erzählen, was uns Amalek, gleich nach dem Auszug aus Ägypten, angetan hat. Endgültig wird diese Mizwa erst erfüllt sein, wenn wir das Andenken an ihn vollkommen aus der Welt geschafft haben werden, so dass alles, was nur in irgendeiner Weise an Amaleks Name erinnern könnte, vom Erdboden vertilgt werden wird….