Sich einen Krieg nicht aufzwingen lassen

26.08.2011                      26.Aw-Elul, 5771

Analyse:

Sich einen Krieg nicht aufzwingen lassen

Nehmen wir einmal an, die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte würden sich nicht auf chirurgische Aktionen und sporadische Angriffe auf Geheimdienstziele beschränken. Nehmen wir einmal an, dass wir eine Bodeninvasion größeren Ausmaßes einleiten würden, gedeckt durch massive Luftschläge, die mit der Zerstörung der Infrastruktur der Hamas und dem Tod einiger Schurken enden würde (und auch einiger Unschuldiger).

Was würden wir damit faktisch erreichen? Die diplomatischen Implikationen für die Region sind natürlich schwer vorauszusagen, besonders angesichts der Veränderungen in Ägypten. Doch einige Elemente ändern sich nicht. Todesopfer in unseren Reihen, ruinierte Familien und zerstörte Häuser, drei oder vier Länder, die mit uns brechen würden und eine angespannte Ruhe bis zum nächsten Mal.

Bis dahin würde sich eine Sache bestimmt geändert haben – die Bandbreite ihrer Raketen und die Größe deren Sprengköpfe.
Selbstverständlich könnten wir es uns nicht erlauben, uns zurückzuhalten, und wir sollten den langen Arm der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte loben, der den militärischen Anführer des Volkswiderstandskomitees eliminiert hat. Denn genau darum geht es. Wir haben es hier schließlich mit Komitees zu tun, die nicht von einem Prof. Manuel Trachtenberg angeführt werden….