Siedler viel häufiger Opfer von Arabern als Täter

01.10.2011                      04.Cheschwan. 5772

Analyse:

Siedler viel häufiger Opfer von Arabern als Täter

Für die in den Medien verbreitete Darstellung des "gewaltbereiten jüdischen Siedlers" gibt es keinerlei Anhaltspunkte. In den vergangenen elf Jahren haben Araber im Westjordanland deutlich mehr Siedler ermordet als umgekehrt. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des "Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America" (Komitee für Genauigkeit in der Berichterstattung über Nahost in Amerika, CAMERA) mit Sitz in Boston.

"Eklatante Propagandastücke werden allzu oft durch die westlichen Medien unkritisch aufgenommen und dann unter westlichen Lesern verbreitet", schreibt das Komitee. Bei seiner Argumentation stützt es sich auch auf Zahlen von pro-palästinensischen Gruppen wie der israelischen Organisation "B'Tselem". Nach deren Angaben wurden seit dem Jahr 2000 im Westjordanland 46 Araber von jüdischen Zivilisten getötet, im Gazastreifen waren es vier. Von diesen 50 Palästinensern waren 20 bewaffnet in jüdische Gemeinden eingedrungen und fünf waren an Steinewerfaktionen auf Straßen beteiligt, die tödlich hätten enden können. Zwei weitere Araber hatten Wachleute angegriffen. In 27 Fällen ging es demnach um Selbstverteidigung. Von den 23 restlichen Palästinensern wurden mehrere getötet, als sie sich unter verdächtigen Umständen in der Nähe von Siedlungen aufhielten….