Unterstützung für ein Haus der Jüdischen Kultur

18.01.2013                      07.Schwat. 5773

Köln:

Unterstützung für ein Haus der Jüdischen Kultur

Die Diskussion zum Bau eines Jüdischen Museums in Köln dauert lange an. Sachlich naheliegend war ein solcher Museumsbau schon lange. Nun ist er überfällig. Köln hätte die Chance, seine jüdischen Traditionen öffentlich zu bewahren.

An keinem Ort in Deutschland wäre ein Jüdisches Museum passender als im Herzen Kölns, unmittelbar neben dem Rathaus gelegen. Vor knapp 600 Jahren war der Rathausvorplatz ein jüdisches Viertel, die vielbesuchte Mikwe sowie die derzeitigen archäologischen Ausgrabungsarbeiten zeugen hiervon. Die Stadt Köln ist historisch und kulturell aufs Engste mit der europäischen und der jüdischen Kultur verbunden. Bereits seit dem Jahr 321 siedelten Juden in Köln an, was urkundlich belegt ist. In Köln lebten und wirkten nahmhaften Vertreter der zionistischen Bewegung: Moses Hess (1812-1875), Max I. Bodenheimer (1865-1940) und David Wolffsohn (1856-1914) haben von Köln aus die zionistische Bewegung des 19. Jahrhunderts maßgeblich geprägt….