Volles Haus für Völkerverständigung

11.08.2011                      11.Aw-Elul, 5771

Hintergrund:

Volles Haus für Völkerverständigung

Sie leben in Berlin, lieben Israel und wollen ihr Haus füllen: Die Initiative "Habait", zu deutsch "Das Haus", veranstaltet seit Juni Themenabende im Zeichen israelischer Kultur. Ziel der Gruppe ist es, im Berliner Multikulti-Trubel für Völkerverständigung zu sorgen.

Es begann mit einer Lesung. Am 19. Juni trug der Autor Markus Flohr im Studio "Dock 11" in Prenzlauer Berg vor, wie es sich anfühlt, als Deutscher in Israel zu leben. Nervös sei er gewesen, berichtet er im Nachhinein. Schließlich habe er noch nie vor so vielen Israelis aus seinem Buch "Wo samstags immer Sonntag ist" vorgelesen. 120 Zuhörer hat das Netzwerk "Habait" an diesem Abend begrüßt. Längst nicht alle von ihnen sind aus Israel. Auch Deutsche, sogar pakistanische und ägyptische Gäste kamen. "In Berlin können Israelis und Araber zusammen sein und sich austauschen", sagt Nirit Bialer später und formuliert damit das Ziel der von ihr mitgegründeten Initiative "Habait". Die Deutschen sollen ein Stück näher an die israelische Kultur heranrücken, das wünscht sie sich. Der 19. Juni soll dabei nur der Anfang gewesen sein. Das Haus soll noch voller werden….