Warum die Beschneidung des Penis so ungleich mehr interessiert als die Verstümmelung der Klitoris

07.01.2013                      25.Tewet. 5773

Analyse:

Warum die Beschneidung des Penis so ungleich mehr interessiert als die Verstümmelung der Klitoris

Ab und zu blogge ich auf fairplanet, eine news-Platform, die sich mit globalen Hard-Core-Themen wie Klima-Erwärmung, Abhängigkeit von fossilen Energien, Leerfischung der Meere, Kleinwaffenhandel, Kindersoldatentum und Genozid auseinandersetzt; mit Hunger, Armut, umweltzerstörerischer Ausbeutung von Ressourcen und Menschen, religiösem Fanatismus und so krassen Menschenrechtsverletzungen wie z.B. der jährlich mehrere hunderttausendfach stattfindenden Verstümmelung der Klitoris bei jungen Mädchen in afrikanischen und arabischen Ländern.

Dass dieses Verbrechen bei weitem nicht ausreichend bekämpft wird, sich dagegen ein Heer von Journalisten, Politikern, Experten und Lesern wochenlang an der Debatte zur umstrittenen Penis-Beschneidung erregte, ist nicht nur lächerlich und widerwärtig, sondern sehr sehr bezeichnend. Eine Analyse dieses Kultursymptoms führt uns geradewegs zu dem Tatbestand, daß der Begriff „Fotze“ der wohl härteste und vulgärste Gossenausdruck unserer Muttersprache ist….( admin: auch Kommentare lesen! )