Warum haben die Österreicher nicht eingegriffen

10.06.2011                      8.Siwan, 5771                      Isru Chag

Syrische Grenze:

Warum haben die Österreicher nicht eingegriffen

Österreichische Soldaten dienen auf den Golanhöhen als Beobachter im Rahmen der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF). Seit Mai 1974 haben sie erfolgreich dafür gesorgt, dass es so gut wie keine Zwischenfälle entlang der Grenzzone zwischen Syrien und Israel gibt. Die UNO-Friedenshüter erhielten 1988 sogar den Friedens-Nobelpreis. Doch seit dem 15. Mai kam es im Gebiet unter der Kontrolle der österreichischen UNDOF Truppen, dem AusBatt, zu blutigen Unruhen mit Toten und Verletzten.

Verteidigungsminister Norbert Darabos bestätigte gemäß Medienberichten, dass österreichische Soldaten nicht in die blutigen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Truppen und palästinensischen Demonstranten auf dem Golan involviert waren. Obgleich palästinensische Flüchtlinge, offenbar mit Duldung der syrischen Armee, in das von der UNO kontrollierte Gebiet eindrangen und die israelischen Grenzlinien stürmten, haben die Soldaten des Ausbatt offenbar zurückgezogen und untätig aus der Ferne zugeschaut. “Unsere Soldaten sind wohlauf”, berichtete Darabos nach einem Telefongespräch mit dem Kontingentskommandanten und Stabschef der UNO-Mission UNDOF, Oberst Martin Dorfer….