Westöstlicher Architekturtransfer

22.12.2011                      26.Kislev. 5772                       Channuka 2

Bücher:

Westöstlicher Architekturtransfer

Neue Literatur zur jüdischen Baukunst und Siedlungsplanung in Palästina.

Im utopischen Roman «Altneuland» lässt Theodor Herzl seinen Protagonisten Friedrich Löwenberg 1902 auf dem Weg in die Südsee ein ärmliches Palästina besuchen. Als er dann 21 Jahre später auf der Rückreise nach Europa erneut Zwischenhalt in Haifa macht, erlebt er ein völlig anderes, von jüdischen Einwanderern dank einem westöstlichen Kulturtransfer zur gesellschaftlichen, künstlerischen, industriellen und technologischen Blüte gebrachtes Land. Dem realen Wandel jener Zeit in Erez Israel widmet nun Ita Heinze-Greenberg ihre spannend zu lesende Studie «Europa in Palästina». Sie folgt den Spuren der «Architekten des zionistischen Projekts» in dem durch Herzls «Altneuland» vorgegebenen Zeitrahmen von 1902 bis 1923 und porträtiert Baukünstler wie Alexander Baerwald ebenso wie die Visionäre Theodor Herzl und Arthur Ruppin oder den umtriebigen Macher Pinhas Rutenberg….