Wolffsohn plädiert im „Focus“ für jordanisch-palästinensische Republik

07.06.2011                      5.Siwan, 5771                      Erew Schawuot; Tag 49 des Omer

Meinung:

Wolffsohn plädiert im "Focus" für jordanisch-palästinensische Republik

Jordanien sollte mit den Palästinensergebieten eine "Bundesrepublik" bilden und dadurch den Nahostkonflikt lösen. Diese Ansicht vertritt der Münchner Historiker Michael Wolffsohn in einem Beitrag im aktuellen "Focus".

"Historisch und vom Völkerbund rechtlich fixiert, war 'Jordanien' seit 1920/22 ohnehin 'Palästina'", schreibt Wolffsohn unter der Überschrift "Jordanien soll Palästina werden". "1948 wurde es 'Transjordanien' einverleibt, und 1967 hat König Hussein das Westjordanland gern an Israel verloren. Noch mehr Palästinenser wollte er in seinem künstlichen Staat ohnehin nicht." Demographisch sei auch das heutige Rest-Jordanien "Palästina" – denn rund zwei Drittel der Staatsbürger seien Palästinenser, darunter auch die Königin. Durch eine Republik "wüchse also zusammen, was zusammengehört"….