Zum 9.Aw: G’tt wohnt hier nicht mehr

10.08.2011                      10.Aw-Elul, 5771

Judentum:

Zum 9.Aw: G'tt wohnt hier nicht mehr

Die Positionierung des Tempelbergs und des in seinem Zentrum gelegenen symbolischen heiligen Felsens verwandelte den nationalen Konflikt zwischen Israelis und Palaestinensern in eine religioese Konfrontation.

Die Rabbanan lehrten: Einst liefen zwei Priester die Altarrampe hinauf und waren gleich [weit], als aber einer innerhalb der vier Ellen des Anderen diesen einholte, nahm dieser sein Messer und stiess es ihm ins Herz. Da trat R. Zadok auf die Stufen der Vorhalle und sprach: Hoeret, Brueder aus dem Hause Jisrael! Es heisst: (Dt. 21,1,2) "Wenn ein Erschlagener auf dem Boden gefunden wird, so sollen deine Aeltesten und Richter hinausgehen". Fuer wen haben wir nun das genickgebrochene Kalb zu bringen, fuer die Stadt oder fuer den Tempelhof!? Da brach das ganze Volk in Weinen aus. Hierauf kam der Vater des Juenglings, und als er ihn sich noch bewegen fand, sprach er: "Moege mein Sohn eine Suehne fuer euch sein, er bewegt sich noch; das Messer ist nicht unrein geworden"….