Zynische Berichterstattung

13.03.2012                      19.Adar. 5772

Raketenangriffe:

Zynische Berichterstattung

Während über 130 Raketen etwa eine Million Menschen im Süden Israels in die Schutzräume jagen, eine Schule und eine Kinderkrippe direkte Treffer erhielten, macht ein zwölfjähriger getöteter palästinensischer Knabe bei den internationalen Medien die Schlagzeile. Die Washington Post, die Agentur ap, das Schweizer „20 Minuten“, Boston Globe, CNN und viele andere berichteten über den am Sonntag von einer israelischen Rakete getöteten Jungen.

Auffällig ist, dass die israelische Luftwaffe bei dieser Runde der Gewalt sehr genau zuschlägt. Dank exakter Aufklärung werden gezielt sogenannte „Militante“ getroffen, Waffenfabriken, Raketenlager und Kämpfer beim Abschuss von Raketen auf Israel. Die gezielt getöteten „Aktivisten“ werden in ihren Autos oder auf dem Motorrad so getroffen, dass diesmal fast keine Zivilisten getroffen werden.
Die Namen der teilweise hochrangigen Befehlshaber und Kämpfer der Organisationen Islamischer Dschihad und Populäre Volkskomitees werden im Internet mitsamt Foto von ihren Organisationen veröffentlicht. Die bärtigen Männer sind in Uniform und mit militärischer Mütze auf dem Kopf abgebildet….